Wo die Daten liegen
- Ein Server in Deutschland, bei einem deutschen Anbieter (netcup, KVM).
- Eine PostgreSQL-Datenbank. Kein Gerät hält einen eigenen Stand, es gibt keine Kopie auf dem Handy.
- Die Verbindung läuft ausschließlich über HTTPS; das Zertifikat erneuert sich selbst, und eine HSTS-Kopfzeile sorgt dafür, dass der Browser nach dem ersten Besuch gar nicht mehr über HTTP anfragt.
- Die Datenbank ist von außen nicht erreichbar — sie hat keinen offenen Port im Internet.
Sicherung
- Täglich ein vollständiger Dump, aufbewahrt für eine einstellbare Zahl von Tagen (Voreinstellung 30).
- Eine abgebrochene Sicherung bleibt nicht liegen: sie wird als Teildatei geschrieben und erst nach vollständigem Durchlauf umbenannt. Eine halbe Datei, die aussieht wie eine fertige, ist schlimmer als gar keine.
- Eine zweite Kopie liegt außer Haus, verschlüsselt.
- Eine Wache meldet, wenn eine Sicherung ausbleibt. Ohne sie wäre „es läuft" nur eine Vermutung.
Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist keine Sicherung. Der Weg zurück ist in der Betriebsanleitung Schritt für Schritt beschrieben und wurde durchgespielt.
Wer was sehen darf
- Rolle und Berechtigung sind zwei Fragen. Die Rolle sagt, welche Blickrichtung jemand hat; die Berechtigung, was er darin auf welchem Objekt darf.
- Ohne Objektzuordnung sieht ein Benutzer nichts — das ist die Voreinstellung, nicht die Ausnahme.
- Das Recht auf Mieterdaten hängt an der Rolle und wird nur mit Verwalter- oder Inhaberrolle vergeben: es betrifft Personen, die dem Zugriff nie zugestimmt haben.
- In der Investorensicht verlässt kein Mieterdatensatz den Server.
- Ein Zugriffsprotokoll hält fest, wer wann welches Recht auf welchen Datensatz genutzt hat — ohne Inhalte, nur Verweise.
- Getrennte Portfolios. Die Trennung sitzt in der Datenbankschicht: eine Abfrage ohne Portfolio ist ein Abbruch, keine Freigabe.
Zugang und Passwörter
- Kein Passwort im Klartext, nirgends. Gespeichert wird ein bcrypt-Hash.
- Ein Einladungslink wird einmal angezeigt; in der Datenbank liegt nur sein Hashwert.
- Deaktivieren wirkt sofort: laufende Sitzungen werden gelöscht, nicht erst beim nächsten Anmelden.
- Die Sitzung liegt in der Datenbank und nicht in einem signierten Token — ein verlorenes Handy lässt sich damit sofort aussperren.
Auftragsverarbeitung
Wer in dieser Anwendung personenbezogene Daten Dritter verarbeitet — vor allem Mieterdaten —, ist dafür Verantwortlicher; der Betreiber ist Auftragsverarbeiter. Dafür wird ein gesonderter Vertrag geschlossen. Das Muster liegt vor Vertragsschluss vor.
Löschen
- Es gibt ein Löschkonzept mit Fristen je Datenart, und es ist nicht als Prosa, sondern als Ablauf beschrieben.
- Steuerlich aufbewahrungspflichtige Belege werden nicht vorzeitig gelöscht — das ist keine Nachlässigkeit, sondern eine gesetzliche Pflicht.
- Betroffenenrechte (Auskunft, Berichtigung, Löschung) haben in der App einen eigenen Bereich statt eines Formulars ins Leere.
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- Setzt keine Cookies und braucht deshalb kein Banner.
- Lädt nichts von Dritten — die Schriften liegen auf demselben Server. Ein Einbinden über einen Schriftdienst überträgt die IP-Adresse jedes Besuchers an einen Dritten, vor jeder Einwilligung.
- Misst nichts, zählt nichts, bindet nichts ein.
Was hier bewusst nicht steht
Keine Zertifikate, keine Siegel, keine Garantien. Es gibt keine, und ein erfundenes Siegel wäre schlimmer als keines. Was oben steht, ist eingerichtet und nachprüfbar; alles Weitere wäre Werbung.
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